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AUSBILDUNGSPLAN:
immer am 1.Samstag im Monat von 10 - 17:00 Uhr
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
Kontakt
GUTSCHEIN
Werkstatt für Tafelmalerei
In unserer Werkstatt für Tafelmalerei wollen wir uns intensiv
mit der „Mehrschichtigen Malerei“ beschäftigen und verwenden
dazu hauptsächlich Materialien, die uns eine schnelle, effektive
und hochwertige Arbeit ermöglichen. Die Holztafeln zum Bemalen
werden von Ihnen am 1. Samstag selbst vorbereitet.
Diese, mit Leinen überzogenen, mehrfach grundierten und
geschliffenen Tafeln bilden die „Grundlage“ und
„Grundvoraussetzung“ einer soliden, haltbaren und wertvollen
Malerei. Die Bemalung erfolgt in mehreren
Schichten und Lasuren. Sie lernen die Anwendungen der Imprimitur,
Untertuschung, Untermalung, Lasurtechnik und Weisshöhung kennen.
Sie benötigen in unserer Werkstatt, keine künstlerischen
Vorkenntnisse.
Der Unterricht findet ab Mai 2008 immer am 1. Samstag im Monat
von 10 – 17:00 Uhr statt.
Die Teilnahmegebühr beträgt 48,00 € pro Termin (Samstag) /
Teilnehmer.
Die Ausbildungsgebühr ist jeweils Samstags zahlbar. In der
Gebühr sind die Kosten für alle Standardmaterialien, das
Unterrichtshonorar und eine 45min. Pause enthalten. Kosten für
Fahrt und Verpflegung sind vom Teilnehmer zu tragen. Die Dauer
der Ausbildung (Samstage) legen Sie fest.
Beispiel einer Aufgabenstellung:
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Das Handwerk der Kunst wurde früher durch den
Anschauungsunterricht eines Meisters gelehrt. Die Schüler gaben
jeweils ihre Erkenntnisse und eigenen Erfahrungen weiter. So
sammelten sich mit der Zeit maltechnische Kenntnisse an, von
deren Ausmaß wir uns, da diese Überlieferungen weitgehend
verloren gegangen sind, keine Vorstellungen mehr machen können.
Mit gezielten Übungen wollen wir uns diesem Handwerk wieder
nähern, vor dem wir momentan nur mit offenem Mund staunend
verharren. Uns stehen Unmengen an hervorragenden Materialien und
Hilfsmitteln zur Verfügung. Wir sind in der Lage, mit
Bildbearbeitungsprogrammen, innerhalb von Sekunden,
Veränderungen an einer Skizze durchzuführen. Schnell trocknende
Malmittel, hochwertige, lichtbeständige Farben und Lacke, die
uns schnellere Arbeitsweisen ermöglichen, sind vorhanden. Kaum
vorstellbar, zu welchen Leistungen die „Alten Meister“ damit in
der Lage gewesen wären.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts begann die „große“ Zeit des
Leinwandbildes. Größere Formate und der Handel mit Bildern
machten ein Malen auf Holztafeln (Tafelmalerei) immer
schwieriger. Der Größenwahnsinn in der Kunst, der Verfall der
Malkultur und gleichzeitig der Kampf um den Erhalt der
Leinwandbilder begann im 19. Jahrhundert. Heute haben wir, von
den Transportmöglichkeiten ganz abgesehen, stabile, leichte
verleimte Holztafeln in fast allen Größen zur Verfügung. Dennoch
klammern wir uns an billige Leinwände und „oberflächliche“
Maltechniken, die mit Sicherheit die nächsten 500 Jahre nicht
überdauern werden.
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